Meine erste Runde Numenera

Gestern hab ich das erste Mal Numenera gespielt, Teil eins eines Twoshots. Ich hab gehört, dass unsere Spielleiterin, Andrea, einen Spielbericht schreiben wird, deshalb wird das hier relativ kurz.

(Bild: TM and © 2017 Monte Cook Games, LLC)

Die Truppe

Unsere Söldnertruppe besteht aus zwei „Glaives“ (Kämpfer) und zwei „Jacks“ (flexible Figuren). Ich spiele den Jack „Echo“, einen tieraffinen Mann, der mit seinem bärartigen Gefährten Moxie unterwegs ist.

Das Regelsystem

Ich hatte zuvor schon gehört, dass Numenera ein recht regelleichtes System haben solle. Den zweiten Teil des Figurenbogens fand ich auf den ersten Blick etwas voll und unübersichtlich, das legte sich aber schnell.

Grundlegend besteht eine Figur aus den drei Attributen Körper,
Geschwindigkeit und Intellekt, Fertigkeiten und Ausrüstung. Zusätzlich gibt es natürlich noch die berühmten „Cyphers“. Das sind Technologieobjekte vergangener Zeitalter wie beispielsweise Laserkontaktlinsen oder Telepathiepillen, die nur ein Mal benutzt werden können.

Es wird mit einem W20 gegen eine Schwierigkeit gewürfelt, die erreicht oder übertroffen werden muss. Wer die Wahrscheinlichkeit auf einen Erfolg vergrößern möchte, kann Anstrengung aufwenden. Dafür werden Punkte eines der Attribute temporär ausgegeben, um die Schwierigkeit zu verringern. Das lief alles schnell ab und hielt nicht auf.

Die Spielatmosphäre

Andrea hat die Umgebung und Landschaften schön beschrieben. Ich wartete natürlich auf wundersame oder schräge Dinge und wurde nicht enttäuscht: Wir standen zum Beispiel kopfgroßen, metallischen Spinnen gegenüber, in deren messerscharfe Netze wir nachts fast reingelaufen wären. Wir trafen auch auf einen Mann, der plötzlich aus einem Blumenfeld auftauchte, das er als eine Art Transporter benutzt hatte. Reiseblumen, cool. Außerdem gibt es Androiden und mechanische Tiere.

Andrea hat uns nie die tatsächliche Schwierigkeit einer Handlung mitgeteilt und auch keine Trefferpunkte unserer Gegner. Das finde ich generell gut, hier passt es nochmal so gut, weil es die mysteriöse Atmosphäre unterstützt.

Erstes Fazit

Mir haben sowohl die Welt als auch die Spielrunde gut gefallen. Es war eine stimmige Atmosphäre, in der auch mal gelacht wurde, aber nicht ständig. Das hätte auch nicht gut gepasst. Ich find es gut, dass es Erfahrungspunkte fürs Entdecken gibt und nicht für das Schnetzeln möglichst vieler Gegner.

Ich freue mich auf den Abschluss des Abenteuers in der nächsten Woche!