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RPG-Blog-O-Quest #22 – Über den Tellerrand

Das Logo der RPG-Blog-O-Quest

Diesmal kommen die Fragen von Doctore Domanis mit folgender Einleitung:

Nachdem Greifenklaue und Würfelheld die Blog-O-Quest als Fragesteller für alle geöffnet haben, habe ich mich Mitte Juni recht spontan dazu entschieden, auch mal ein paar (eher allgemein gehaltene) Fragen (oder besser: Lückentexte) an die Community und in die Blogosphäre hinauszurufen.

Aber warum dieser merkwürdige Titel? Ganz einfach – auf meinem „Rollenspielteller“ liegt als Hauptspeise zurzeit Pathfinder, dekoriert mit einem kleinen Happen DSA5. Kennt ihr so etwas Ähnliches auch? Dann wird es doch vielleicht Zeit, ein wenig über den Tellerrand hinauszugucken und zu schauen, was bei anderen Bloggern gerade so auf der Speisekarte steht!? Was gibt es denn da draußen noch so alles, das man vielleicht übersehen könnte, wenn man sich nur auf seine Leibspeise fokussiert? Wo sind die „Hypes“, was mögt ihr und was nicht …?

Vorbemerkung von mir: Mir hat die Art der Blog-O-Quest diesmal nicht so gut gefallen. Ich mache gern mit, weil es relativ begrenzte Fragen zu bestimmten Themen gibt. Diesen Monat fand ich die Fragen bisschen zu schwammmig, leider.

1. Letzten Monat habe ich den NordCon in Hamburg besucht und das war super, weil das mein erster Con seit längerer Zeit war und viel Spaß gemacht hat.

Ich hab schon einen Bericht zum NordCon 2017 geschrieben, schaut bei Interesse gern mal rein.

2. Zurzeit lese ich A Closed and Common Orbit von Becky Chambers und finde es super.

A Closed and Common Orbit ist ein Science-Fiction-Roman aus der Wayfarers-Reihe. Es geht darin um eine ehemalige Schiffs-KI, die, was nicht ganz legal ist, in einen synthetischen Körper transferiert wurde. Ein weiterer Handlungsstrang beschäftigt sich mit einem geklonten Mädchen, das sich in der Welt außerhalb seines ehemaligen Gefängnisses zurechtfinden muss.

Cover von 'a closed and common orbit von becky chambers'

3. Das Beste, was ich in den letzten Monaten erlebt habe, war die Monsterhearts-2-Runde, bei der ich mitspiele.

Auch dazu gibt es bereits den Bericht „Monsterhearts: Knutschen, posen, Kehlen rausreißen“.

4. Dahingegen war der Besuch im Atlantis (Spielladen in Hamburg) ziemlicher Mist, weil es dort nichts gab, was ich kaufen wollte.

Das soll keine direkte Kritik am Atlantis sein, der Laden ist an sich cool. Mir wurde da aber einfach wieder bewusst, dass mich Mainstream à la DSA, WoD und „Indie“ wie FATE (Ist das noch Indie? Bin mir nicht sicher) einfach nicht (mehr) interessieren. Bin da wahrscheinlich auch ein schwieriger Kunde.

Shadowrun finde ich vom Hintergrund ja super-cool, aber die Regeln tue ich mir nicht an. Vielleicht spiele ich das mal mit Freeform/Universal (FU).

Besonders interessant, weil ich mir die deutsche Variante demnächst als 100-Seiten-Hardcover in Farbe auf den Spieltisch holen werde. Sollte bald so weit sein. Ich schreibe/verlinke auf einen entsprechenden Blogbeitrag, wenn es losgehen kann. Schaut sonst auch mal bei Tina schreibt was zu Spielen, die sich richtig ins Zeugs legt.

Edit, 17.07.2017: Die Hardcoverausgabe ist da!

5. Wenn Zeit und Geld keine Rolle spielen würden, dann würde ich gerne mal Spielsitzungen bei einer professionellen Spielleitung in den USA oder den UK buchen.

In Deutschland gibt es das wohl nicht, schätze ich. Zumindest nicht „offiziell“.